Hangen-Weisheimer Sommerwende

Hangen-Weisheimer Sommerwende

Wie gewandt, der Pflug
Nanu? Ein skandinavischer Brauch in Rheinhessen? Nein, ganz falsch. Zur Sommersonnenwende steht die Sonne mittags am höchsten über dem Horizont. Diese Tatsache und das skandinavische Fest haben aber mit dem Namen überhaupt nichts zu tun. Die Lage wurde 1769 mit dem Namen „in der Sommerwindt" erstmalig urkundlich erwähnt. Die Namensgebung liegt einer Zusammenziehung aus „Sommer“ und „Anwende" zugrunde. Mit Anwende wird die schmale Seite des Ackers bezeichnet, bei der der Pflug gewendet wird. Auf Löss gedeihen unterschiedlichste Rebsorten. Hangen-Weisheim wird bei den Rheinhessen übrigens „Ha-Wei“ abgekürzt. Aloha! 

Hangen-Weisheimer Sommerwende
Hangen-Weisheimer Sommerwende
Hangen-Weisheimer Sommerwende
Hangen-Weisheimer Sommerwende
Hangen-Weisheimer Sommerwende
Hangen-Weisheimer Sommerwende
Hangen-Weisheimer Sommerwende
Hangen-Weisheimer Sommerwende
Hangen-Weisheimer Sommerwende
Hangen-Weisheimer Sommerwende

Daten und Fakten

Hangen-Weisheim 113 Hektar 190-250 m Südost bis Südwest
Bereich:
Wonnegau
Region:
Bergkloster
Einzellage:
Sommerwende
Gemarkung:
Hangen-Weisheim

Bodenarten

Löss/Pararendzina

Loess Pararendzina , © Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz

Windablagerung von kalkhaltigem Staub in den Eiszeiten

fruchtbarer, tiefgründiger, leichter Lehmboden, toniger Schluff, sehr gute Speicherfähigkeit für pflanzenverfügbares Bodenwasser, ausreichende Durchlüftung, nährstoffreich, kalkhaltig, mäßige Erwärmbarkeit, gute Durchwurzelbarkeit, hohes Wuchspotenzial

Gelbfruchtige Aromen, Apfel, Pfirsich, Birne, Zitrus, feinfruchtig, schlank, erfrischend, sanfte Säure, mittelkräftige Struktur, saftig elegant, früh trinkbar, süffiger Charme, unkomplizierte Vielschichtigkeit,fruchtig fröhliche Ausprägung

mehr erfahren