


Der Alte Trafoturm in Sulzheim verbindet Geschichte, Kunst und Natur auf drei Ebenen. Über mehr als 50 Jahre diente das Gebäude der Umwandlung von Mittel- in Niederspannung und stellte so die Stromversorgung im Ort sicher. Mit der Erdverlegung aller Leitungen im Jahr 2009 verlor der Turm seine technische Funktion und wurde anschließend verkauft. Ein Privatmann übernahm das Bauwerk mit der Idee, einen Ort der Begegnung zu schaffen. Heute finden im Trafoturm öffentliche Ausstellungen sowie Veranstaltungen mit Kunst…

Das Alleinstellungsmerkmal der Ortsgemeinde Wallertheim ist gerade einmal 2,1 cm lang und 1,6 cm hoch, sein Name ist „Kelti“, der Glashund von Wallertheim. Es ist ein spätkeltischer Zeuge der Siedlungsgeschichte und heute im Landesmuseum Mainz zu sehen. In der Ortsmitte lädt eine schöne Brunnenanlage mit Sandstein-Torbogen und Sitzbänken zum Verweilen ein.

Der 1608 erbaute Neunröhrenbrunnen gehört zu den schönsten Dorfbrunnen Rheinhessens und ist das Wahrzeichen Wörrstadts. Der Brunnenaufbau wird bekrönt durch die Gruppe zweier aufrechtstehender Löwen mit dem Rost des heiligen Laurentius in den Vorderpranken. Diese Tiere sind das Rheingräfliche Wappentier. Aus neun Röhren fleißt das Wasser in eine Brunnenstube. Aus dieser wird der Mühlbach gespeist. Nicht nur die wasserspeienden neun Röhren des Brunnens, auch die…

Am Eingang zum Ulmengraben in der Pariser Straße, gegenüber der katholischen Kirche am Platz „Neutor“, befinden sich steinerne Gestelle in Galgenform. Diese sogenannten „Ruhen“ dienten früher den Bäuerinnen zum Abstellen ihrer Lasten und standen ursprünglich „im Oberfeld“, also in der Gemarkung oberhalb des Schlossbergs. Am Neutor ist außerdem noch eine Säule des einstigen Wörrstädter Schlosses erhalten.

In Erinnerung an den letzten „Ausscheller“ in der Gemeinde hat man 2011 eine Skulptur aufgestellt, die den ehem. Gemeindediener und Ausscheller für die öffentlichen Bekanntmachungen - Herr Karl Ritzinger - darstellen soll. Das Kunstwerk wurde von Gerd Vollmer aus Schwarzblech angefertigt und stellt den ehem. Gemeindediener mit erhobener Glocke und den amtlichen Mitteilungen dar, die er an verschiedenen Stellen in der Gemeinde verlesen hat.

„Menhir“ kommt aus der bretonischen Sprache und setzt sich zusammen aus den Worten „Maen“ (= Stein) und „hir“ (= lang). Andere Worte für vorgeschichtliche, aus der Jungsteinzeit stammende, Monolithen sind Hinkelstein oder Hünenstein. Der größte Monolith Rheinhessens dürfte das bedeutendste und älteste noch sichtbare Denkmal aus der Jungsteinzeit (5600 v. Chr. bis 2200 v. Chr.) sein. Er besteht aus Rhyolith, der wahrscheinlich vom Donnersberg stammt. Rund um den „Langen…

Das Geotop bei Alzey-Weinheim zeigt Ablagerungen des Meeres aus der Zeit des Tertiär (Oligozän) von vor rund 30 Millionen Jahren. Es ist also ein ehemaliger Meeresboden, kein Brandungskliff.

Die nördlichste Gemeinde der Verbandsgemeinde Wörrstadt liegt in einer zur Selz abfallenden Talmulde. Zur Geschichte Partenheims gehören sowohl die Erzbischöfe von Trier, das Domstift Worms sowie die Freiherren von Wambold und von Wallbrunn. Letztere erbauten im 13. Jahrhundert das imposante Schloss Wallbrunn, das im 16. Jahrhundert umgebaut, im 18. Jahrhundert erneuert und 1830 in drei Teilen an Partenheimer Bürger verkauft wurde. Seitdem befindet es sich in Privatbesitz und wird zu wohn- und landwirtschaftlichen…
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