Westhofener Morstein

Weltberühmt und steinreich

Ein Moor in Rheinhessen? Ganz sicher nicht. Die Lage wurde 1282 mit dem Namen „in loco marstein“ in einer Schenkungsurkunde an das Zisterzienser-Stift Otterberg (Pfalz) urkundlich erwähnt und kann als „Markstein“ interpretiert werden. Also ein Grenzstein oder auch Gemarkungsstein. Steinig ist es hier in der Tat: Bis zu 3,2 Tonnen schwer war ein Stein, der beim Roden gefunden wurde. In der oberen Bodenschicht finden sich Tonmergelböden mit Kalksteineinlagerungen, darunter massiver Kalkfelsen. Mineralische Rieslinge und Spätburgunder bringen den Westhofener Winzern Weltruhm ein. Auch hier wieder: mehrere Weinbergshäuschen, wie das „Wingertshäusje Kommandozentrale“.


> Von Wingertshäuschen zu Wingertshäuschen: https://www.rheinhessen.de/wingertsheisje-wanderweg
> Zu den anderen Einzellagen von Westhofen: Aulerde, Brunnenhäuschen, Kirchspiel und Steingrube

Bereich: Bereich Wonnegau

Großlage: Bergkloster

Einzellage: Morstein

Gemeinde: Westhofen

Gemarkung: Westhofen

Rebfläche: 151 Hektar

Meereshöhe: 150-240 m

Exposition: Süd

Westhofener Morstein

2020 Riesling trocken

Westhofener Morstein Riesling

Westhofener Morstein

2018 Riesling trocken

Westhofener Morstein Riesling

Westhofener Morstein

2019 Spätburgunder trocken

Westhofener Morstein Spätburgunder

Primäre Bodenart

Löss Pararendzina

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Besondere Bodenart

Kalksteinlehm/Terra fusca

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Kontaktinformationen:

Rheinhessenwein e.V.

Otto-Lilienthal-Straße 4

55232 Alzey

Tel: (0049) 6731 9510740
E-Mail: info@rheinhessenwein.de

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