


Die vormals gotische Kirche wurde verwüstet und im Jahre 1715 erfolgte die Einweihung der heutigen Barockkirche. Der erhaltene Chorraum der ehemaligen Kirche wird heute noch als Sakristei genutzt. Besonders sehenswert sind die barocken Altäre, die für eine kleine Dorfkirche ungewöhnlich sind. Aus dieser Zeit stammen der Opferstock und das Taufbecken. Die 1906 von einem Mainzer Künstler gestalteten kolorierten Kirchenfenster zeigen wunderschöne Heiligenmotive. Neben dem Hochaltar sieht man die Statuen der Kirchenpatrone Philippus und Jakobus.…

Die katholische Martinskirche mitten im Ort wurde 1790 als Saalbau von den Grafen von Eltz errichtet. Sie beherbergt wertvolle Schnitzereien, einen barocken Hochaltar mit dem Heiligen Martin, einen Taufstein aus dem 18. Jahrhundert sowie weitere Heiligenfiguren.

Nachdem das Langhaus der katholischen Kirche in den 1830er Jahren aufgrund seines schlechten baulichen Zustands abgetragen werden musste, stellte sich für die evangelische Gemeinde die Frage nach einem neuen Ort für ihre Gottesdienste. Am 25. September 1853 wurde die Kirche feierlich eingeweiht. Ihren Namen erhielt sie zu Ehren des hessischen Großherzogs Ludwig III. Zur Ausstattung zählen eine Köhler-Orgel sowie zwei wertvolle Buntglasfenster des Odenwälder Künstlers Heinz Hindorf und farblich…

Ob von der A63, der Pariser Straße (L401) oder der B420 in Richtung Nierstein – die evangelische Bergkirche ist aus vielen Richtungen weithin sichtbar und liegt eindrucksvoll inmitten der Weinberge. Der Bau orientiert sich am Stil einer romanischen Basilika und vereint verschiedene architektonische Epochen: einen quadratischen romanischen Turm, ein gotisches Kirchenschiff sowie einen spätgotischen Altarraum. Nach einem Brand im 16. Jahrhundert wurde der hohe Chor mit spitzbogigen Maßwerkfenstern und Sterngewölben…

Die heutige ehemalige Laurentiuskirche wurde 1152 als „Wehrkirche“ erwähnt. Es war eine romanische dreischiffige Pfeilerbasilika. Offensichtlich gab es bereits im 8. Jahrhundert schon eine kleinere Kirche. 1226 wurde das Gotteshaus spätgotisch umgebaut. Das Langhaus stammt aus dem 15. Jahrhundert, die nachgotischen Seitenschiffe Anfang 17. Jahrhunderts. Romanische Elemente im Chor, Rundbögen, Säulen und Türdurchgängen sind noch zu sehen. Sehenswert sind das riesige alte Steinkreuz mit Christusfigur…

Sehenswert ist die evangelische Kirche, deren freistehender ehemaliger Chorturm aus der Zeit um 1300 stammt. Der gotische Turm ist ein weiteres Wahrzeichen Wallertheims. Historisch wertvoll sind darüber hinaus das Kirchenschiff und der Chor von 1880. Besichtigung: Nach vorheriger Absprache möglich

Zur Zeit der Reformation verfügte Spiesheim über eine dem heiligen Stephanus geweihte Pfarrkirche, die der reformierten Gemeinde bis 1706 als Gotteshaus diente. Infolge der Pfälzer Kirchenteilung verlor die Gemeinde ihre Kirche und erwarb eine Scheune „Auf dem Liding“, die anschließend für Gottesdienste genutzt wurde. Erste Pläne für einen Kirchenneubau entstanden 1788, ein Jahr später begann man mit dem Fundamentbau. Finanzielle Engpässe, französische Besatzung, zwei Kriege…

Das Rukreuz wurde von der katholischen Pfarrei in Zornheim bei dem Bildhauer Stieb aus Nieder-Olm in Auftrag gegeben und am 7. Juli 1918 feierlich eingeweiht. An der Stelle des Kreuzes muss schon früher ein Wegekreuz gestanden haben. Für die Namensgebung war die Weinbergslage "An der Ruh" maßgebend. Vom Ruhkreuz aus kann der Blick in die Ferne schweifen. Man sieht den Feldberg im Taunus, die Frankfurter Skyline, den Odenwald, den Donnersberg und den Hunsrück.
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